Neuenthaler Hof

Das Haus Neuenthal war bis zum Jahre 1773 eine Wasserburg, ist danach abgebrannt und wieder aufgebaut worden. Es gehörte einstmals dem Gutsbesitzer Neuendhale, woher es seinen Namen hat.

 

Ab 1848 übernahm die Familie Dolff das Gebäude mit Wirtschaftshof. Das Haus Neuenthal wurde im Jahre 1965 abgebrochen, die Gräben, die noch existieren, bis auf den Teich zugeschüttet. Heute steht noch ein Stück der ehemaligen Mauer und Torbögen.

Kirche St. Gereon

Die Kirche zu Dürscheven wird zum erstenmal in der Urkunde genannt, womit Erzbischof Philipp von Köln im Jahre 1182 die Schenkung eines freien Gutes in Dürscheven nebst Teile des Patronates daselbst an das Stift Münstereifel bekundet...

Es übertrugen hiernach 1182 der Domstiftsdekan Canonicus Herimannus und dessen Bruder Canonicus Arnoldus in Übereinstimmung mit ihrem Bruder Rudolfus Vogt an die Stiftskirche zu Münstereifel ein Allodium in Scheven, bestehend aus einer Mühle mit Wiese und Ackerland sowie dem Patronatsrecht zu Scheven.

Dürscheven war also längst schon eine Pfarre, als die in der Urkunde genannten Besitzer des Allodiums ihr Patronatsrecht an das Stift in Münstereifel verschenkten. Von da an war der Stiftungsdekan zu Münstereifel der eigentliche Pfarrer, und die in Dürscheven die Seelsorge ausübenden Geistlichen hießen Vice curati; sie wurden vom Stift ernannt und dann von dem bischöflichen Offizialat in Bonn bestätigt.

Die ältesten Bauteile der Kirche gehören dem 12. Jh. an. Zu Anfang des 16. Jh. wurde ein zweischiffiger Bruchsteinbau mit dreiseitig geschlossenem Chor errichtet. Die Kirche St. Gereon besitzt ein Oelgemälde auf Holz, die Krönung Mariä darstellend, im Halbkreis geschlossen 70 cm breit und 96 cm hoch. Ein gutes Bild in warmen Farben von einem Kölner Meister zu Beginn des 16. Jh.
Es gibt 3 Glocken und zwar von 1482, 1659 und 1666 mit den Inschriften:
  1. MARIA VOCOR, AD CULTUM DIVINUM PULLOR (so!) ET DEMONEM FUGIO. ME FECIT MAGISTER GREGORIUS DE AQUIS ANNO DOMINI MCCCCLXXXII
  2. JESUS, MARIA. ORA PRO NOBIS S. MARIA, MATER DEI. CLAUDIUS HAT MICH GEGOSSEN, 1659
  3. SANTA CATHARINA, SANTUS PANTALEON, HUIUS CAMPANAE PATRONI, ORATE PRO NOBIS, ET SONITU NOSTRO PELLITUR OMNE MALUM. SUP (so!) REVERENDO PASTOROE (so!) PETRO PAUM MEISTER CORT VAN STOMEL GOS[MICH ANNO 1666, 3. DIE JULIY

Alte Pfarrhaus

Denkmalgeschütztes, ehemaliges Pfarrhaus. Baujahr 1902, umfassend und denkmalgerecht saniert 1998.

Alter Bahnhof

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Gaststätte "Zur Alten Post"

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